Online · 8 Wochen oder einzeln · kostenloses Erstgespräch
Achtsamkeitstraining – für Menschen, die nicht abschalten können
Der Kopf hört abends nicht auf. Du liegst wach und sortierst schon den nächsten Tag. Am Wochenende brauchst du zwei Tage, um überhaupt anzukommen. Achtsamkeitstraining ist die Übungspraxis, mit der du lernst, das zu bemerken – und zu unterbrechen.
Erst einmal, was es nicht ist
Kein Stillsitzen um jeden Preis. Keine Spiritualität, keine Räucherstäbchen, keine Haltung, die du nicht magst. Kein Versprechen, dass du „gelassen“ wirst. Und kein Ersatz für medizinische Behandlung.
Achtsamkeitstraining ist ein Aufmerksamkeitstraining. Man kann üben, zu merken, was gerade passiert, bevor man automatisch reagiert. Das ist eine Fähigkeit, keine Überzeugung – und sie wird durch Wiederholung besser, nicht durch Einsicht.
Wofür es sich eignet
- Nicht abschalten können nach der Arbeit oder abends im Bett
- Gedankenkreisen – dieselbe Runde, zehnmal, ohne Ergebnis
- Dauerspannung im Körper, die du erst merkst, wenn du krank wirst
- Reizüberflutung – zu viele Kanäle, zu viele Entscheidungen, zu wenig Pause
- Automatisches Reagieren – Gereiztheit, die schneller da ist als du
- Grenzen spüren, bevor sie überschritten sind
- Stressresilienz aufbauen – erkennen, wo dein System kippt, und früher gegensteuern. Prävention, keine Behandlung
Wie das Training abläuft
Format: acht Wochen, ein Termin pro Woche, 60 Minuten, per Video. Zwischen den Terminen übst du täglich – anfangs 5 bis 10 Minuten, später länger, wenn du magst. Die Übungen bekommst du als Audio; du brauchst nichts außer einem Kopfhörer und einem Ort, an dem du zehn Minuten ungestört bist.
| Woche | Thema |
|---|---|
| 1–2 | Wahrnehmen: Was ist überhaupt gerade? Atem und Körper als Anker |
| 3–4 | Der Körper als Frühwarnsystem – Spannung bemerken, bevor sie eskaliert |
| 5–6 | Umgang mit Gedanken: nicht wegdrücken, nicht folgen |
| 7–8 | Achtsamkeit im Alltag: kurze Praxis, die ohne stille Stunde funktioniert. Und wie es nach den acht Wochen weitergeht |
Wenn acht Wochen zu viel sind: Einzelsitzungen gehen auch. Der Effekt ist dann kleiner, weil Übung Wiederholung braucht – aber es ist ein möglicher Anfang.
Was realistisch ist
Ich verspreche dir keine Ruhe, und ich nenne dir auch keine Frist – wer das tut, verkauft etwas, das er nicht liefern kann. Was Übung verändert, merkt man selten am Gefühl, sondern daran, dass man Spannung früher bemerkt. Das wirkt unspektakulär und ist der Schritt, auf dem alles Weitere aufbaut. Wann er eintritt, ist verschieden.
Was das kostet
Formate und Preise des Achtsamkeitstrainings
- Erstgesprächtelefonisch, unverbindlich
- „Acht Wochen Achtsamkeit“Einzeltraining inklusive Übungs-Audios
- Einzelsitzung
- Auffrischungfür ehemalige Teilnehmende
[OFFEN 8: Steuerhinweis] · „Acht Wochen Achtsamkeit“ ist in drei Raten zahlbar.
Alle Formate und Rahmenbedingungen · Wer dich anleitet · Beratung, Coaching oder Therapie?
Achtsamkeitstraining oder MBSR-Kurs?
MBSR ist ein standardisiertes Achtsamkeitsprogramm mit festem Curriculum, meist in Gruppen von 8 bis 20 Personen. Das ist gut, wenn du Struktur und Gruppe willst, und günstiger pro Stunde. Was ich anbiete, ist Einzeltraining: Wir passen Tempo, Übungsdauer und Schwerpunkte an dich an, und du musst nichts vor anderen sagen. Wenn du Gruppe bevorzugst, nenne ich dir gern MBSR-Kurse in der Region – das ist dann der bessere Weg.
Wichtig: Achtsamkeitstraining ist keine Psychotherapie und kein Heilverfahren. Bei einer diagnostizierten Erkrankung, bei Traumafolgen oder in akuter Krise ist ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung der richtige Weg. Bestimmte Übungen können in solchen Situationen belastend wirken – deshalb frage ich im Erstgespräch danach.
Der erste Schritt ist ein Telefonat
30 Minuten, kostenlos, ohne Verpflichtung. Du erzählst, was los ist. Ich sage dir ehrlich, ob ich die Richtige bin. Wenn nicht, sage ich das auch.
Oder schreib einfach: info@sageroom.de · 07156 179 74 99 · Antwort innerhalb von 24 Stunden werktags
