Häufige Fragen

Alle Antworten sind offen sichtbar – nichts zum Aufklappen.

Bevor du dich meldest

Ist mein Problem groß genug?
Das ist die Frage, die ich am häufigsten höre – und sie ist ein Symptom für sich. Es gibt keine Mindestschwere. Wenn dich etwas seit Wochen beschäftigt und du damit nicht weiterkommst, ist das Grund genug. Du musst nicht am Boden sein, um Unterstützung zu holen.
Ich weiß nicht, wie ich es formulieren soll.
Musst du nicht. Das Sortieren ist die Arbeit, nicht die Voraussetzung. Ein „ich weiß nur, dass irgendwas nicht stimmt" ist ein völlig ausreichender Anfang.
Ich habe Angst, dass ich anfange zu weinen.
Das passiert häufig, und es ist in Ordnung. Wir machen dann Pause oder auch nicht – du entscheidest. Niemand muss sich zusammenhalten.
Was, wenn wir nicht zusammenpassen?
Dann sage ich das. Passung ist der wichtigste Faktor in dieser Arbeit, und sie lässt sich nicht erzwingen. Genau dafür ist das kostenlose Erstgespräch da: Danach wissen wir beide mehr, und du bist zu nichts verpflichtet.
Muss ich etwas vorbereiten?
Nein. Kein Fragebogen, keine Vorgeschichte, keine Notizen.

Zum Ablauf

Wie viele Sitzungen brauche ich?
Ehrliche Antwort: Ich weiß es vorher nicht. Manche kommen dreimal, andere über Monate. Nach der Standortbestimmung kann ich meist einen Korridor nennen. Es gibt keine Mindestanzahl.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
[OFFEN 7c: realistische Wartezeit]
Wie läuft eine Online-Sitzung technisch?
Du bekommst per E-Mail einen Link. Ein Klick im Browser, kein Konto, keine Installation. Wenn die Verbindung ausfällt, rufe ich dich an – das ist vorher abgesprochen.
Ist ein Video-Gespräch so gut wie eines im Raum?
Es ist anders, nicht schlechter. Der Vorteil: Du bist in deiner Umgebung und musst nirgends hinfahren, was gerade bei Erschöpfung ein realer Unterschied ist. Der Nachteil: Der Raum trägt weniger. Was du brauchst, ist ein Ort, an dem niemand mithört – das ist wichtiger als die Kameraqualität.
Was, wenn ich einen Termin absagen muss?
Bis 48 Stunden vorher kostenfrei. Danach 50 %, bei Nichterscheinen 100 %. Bei Krankheit oder etwas Unvorhergesehenem melde dich – wir finden eine Lösung.
Kann ich zwischen den Terminen schreiben?
Kurze Rückfragen per E-Mail sind in Ordnung und kosten nichts. Für alles Größere machen wir einen Termin, weil E-Mail für echte Themen ein schlechtes Medium ist.

Zum Achtsamkeitstraining

Ich kann nicht meditieren, mein Kopf hört nicht auf.
Kreisende Gedanken sind kein Zeichen dafür, dass es nicht funktioniert – sie sind der Gegenstand der Übung. Es geht nicht darum, den Kopf leer zu machen. Es geht darum zu bemerken, dass er voll ist, ohne mitzufahren.
Ich habe keine Zeit für tägliche Übungen.
Wir fangen bei fünf Minuten an. Wenn fünf Minuten nicht gehen, fangen wir bei zwei an. Regelmäßigkeit wirkt stärker als Dauer.
Muss ich still sitzen?
Nein. Es gibt Übungen im Gehen, im Liegen und im Alltag. Wir finden die Form, die zu dir passt.
Ist das eine spirituelle Praxis?
Nicht bei mir. Achtsamkeit hat historische Wurzeln in buddhistischer Praxis, aber was ich unterrichte, ist Aufmerksamkeitstraining ohne Weltanschauung. Du musst nichts glauben.

Zu Abgrenzung und Grenzen

Was ist der Unterschied zu Psychotherapie?
Psychotherapie behandelt Erkrankungen, ist erlaubnispflichtig und wird von der Krankenkasse übernommen. Beratung begleitet Lebensfragen und Entscheidungen, ohne zu behandeln. Wenn eine Erkrankung im Raum steht, ist Psychotherapie der richtige Weg. Ausführlich: Beratung, Coaching oder Therapie?
Ich bin in Psychotherapie. Ist Beratung parallel möglich?
Grundsätzlich ja, und manchmal sinnvoll – etwa wenn es um eine konkrete berufliche Entscheidung geht. Wichtig ist, dass deine Therapeutin oder dein Therapeut davon weiß. Ich arbeite nicht gegen eine laufende Behandlung und nicht an denselben Themen.
Kann ich zu dir kommen, wenn ich eine Diagnose habe?
Für Beratung zu Lebensfragen oft ja, für die Erkrankung selbst nein – das darf und kann ich nicht. Wir klären das im Erstgespräch offen.
Ist das vertraulich?
Ja. Ich gebe nichts weiter – nicht an Angehörige, Arbeitgeber oder Versicherungen. Ich führe knappe Notizen, die verschlüsselt gespeichert werden. Eine gesetzliche Schweigepflicht wie in Heilberufen habe ich nicht, aber eine vertragliche Verpflichtung, die ich ernst nehme.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Nein. Beratung und Training sind keine Heilbehandlung und daher nicht abrechenbar.
Was, wenn es mir sehr schlecht geht?
Wenn du in akuter Krise bist, ist meine Arbeit nicht das Richtige – nicht weil ich dich nicht ernst nehme, sondern weil du dann schnellere und verlässlichere Hilfe brauchst. Telefonseelsorge rund um die Uhr, kostenlos und anonym: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117. Bei Lebensgefahr: 112.

Der erste Schritt ist ein Telefonat

30 Minuten, kostenlos, ohne Verpflichtung. Du erzählst, was los ist. Ich sage dir ehrlich, ob ich die Richtige bin. Wenn nicht, sage ich das auch.

Oder schreib einfach: info@sageroom.de · 07156 179 74 99 · Antwort innerhalb von 24 Stunden werktags